
Mit Willi Rabls toller
Performance haben im vorigen Jahr nicht viele gerechnet. Der Niederösterreicher
konnte in seinem ersten Jahr mit dem VW Golf IV Diesel
KitCar gleich zwei Mal die Dieselwertung gewinnen.
Nur zwei unglückliche Ausrutscher kosteten ihn am Ende die Chance auf den
Gesamtsieg bei den Selbstzündern – damit blieb die ganz große Sensation
zwar aus, einen Namen konnte er sich mit seiner Performance aber dennoch
machen.
Für 2008 steigt Rabl erneut um: Zwar bleibt er der Marke und damit auch dem
VW-Rallyeteam treu, allerdings müssen er und Co-Pilotin Uschi Breineßl in
Zukunft nicht mehr Diesel,
sondern Benzin tanken, denn für die diesjährige Saison wurde das bei der
Ostarrichi-Rallye zerstörte Rosenberger-KitCar wieder aufgebaut!
Wobei: Das Chassis bzw. die
Karosserie hat natürlich nichts mehr mit jenem von Kris Rosenberger zu tun,
wie Willi Rabl erläutert: „Geblieben sind nur der Motor und viele
Einzelteile, unter anderem von Aufhängung und Antriebsstrang. Alles andere
ist neu, sozusagen ein neues „Kastl“. Mein Dank gilt Hofbauer Motorsport
und den Jungs, die da so eifrig geschraubt haben: Bernie, Toni, Andi und
Helmut – Danke!“
Mit dem „runderneuerten“ Auto, das von Rabls Sponsoren gekauft wurde,
steigt das Duo Rabl/Breineßl in der dritten Saison ins dritte Auto – und
man möchte die Sponsoren wie auch die Fans auf keinen Fall enttäuschen:
„Natürlich, die Lavanttal-Rallye ist schwierig, vor allem mit einem neuen
Auto“, so Willi Rabl, der trotz der Devise „möglichst viel lernen“
nicht ganz auf seinen Ehrgeiz vergisst.
„Klar möchte ich möglichst weit nach vorne fahren… Aber wie gesagt: Im
Lavanttal wird gelernt, dann kann ich bei der Bosch und bei der Castrol
angreifen – diese beiden Rallyes liegen mir nämlich sehr, wie man im
Vorjahr gesehen hat.“